Dominique Bas dit Nugues großformatige
Ölbilder erinnern an die formverwischende Maltechnik von Francis Bacon.
Halb verwischte Gestalten, ausdruckstarke Gesichter, Akte und gegenständliche
Motive zeigen, dass sich der Künstler nicht nur durch Vorlagen wie
Fotos oder Zeichnungen inspirieren lässt, sondern auch durch private Themen
und Visuelles aus der alltäglichen Welt, oft auch um das Moment des
Sozialen erweitert. Informelle Malerei und Gegenständlichkeit bilden ein
bewegtes Amalgan, an dem die Augen des Betrachters sich nicht satt sehen.
Bas dit Nugues Spannweite reicht von abstrakten Bildern mit Spritztechnik
auf Leinwänden bis zu figürlichen Motiven auf schwerem, unbeschichteten
Leinen.
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Wie jeder andere
auch, wird man am Anfang gefragt, was man bisher
gemacht hat. So, als ob ich auf der faulen Haut
gelegen und mit verschränkten Armen meinem
38. Lebensjahr entgegen gesehen hätte. In diesem
Moment beginnt das Urteilen, der Blick der Anderen.
Was soll ich antworten ? Ich male, ja – und
warum ? wie ? Das lässt sich nicht erklären,
und doch ist sie schon immer in mir, diese Palette
der Farben. Die Umwege des Lebens führten dazu,
dass wir uns eine Zeit lang getrennt haben.
Das Wiederzusammenkommen ist umso intensiver –
ich musste zuerst Zutrauen gewinnen, damit sie mir
ihr Vertrauen schenkte; sie, die Fordernde, während
ich der Autodidakt ihrer Formen und ihrer Ausstrahlung
war.
Was heute daraus entsteht, es ist nicht an mir,
dies zu beurteilen – man beurteilt nicht,
was man liebt. Sie ist die große Liebe meines
Lebens. Ihnen, die sie betrachten, möchte ich
sagen, das Wichtigste für meine Malerei und
mich ist nicht, dass Sie uns lieben, sondern, dass
es uns möglich ist, durch Sie zu existieren.
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